Georg Friedrich Händel

La Resurrezione

BachWerkVokal

Christuskirche Salzburg

Premiere: 22. April 2018

Musikalische Leitung Gordon Safari

Ausstattung Theresa Gregor

Maddalena Electra Lochhead

Cleofe Sophie Allen

San Giovanni Yu Hsuan Cheng

Angelo Zsófia Szabó

Lucifero Elliot Carlton Hines


Concept

Trotz der existentiellen Gefahr, die durch den Kampf zwischen Lucifero und Angelo - zwischen Himmel und Hölle - besteht, finden sich die menschlichen Protagonisten in einer Paralysis wieder. Noch geblendet vom erschütternden Tode Jesu', versuchen sie ihren Weg im Chaos zu finden ohne die eigene Macht zu erkennen. Sie bewegen sich konstant zwischen Pflicht und Sehnsucht, Selbstaufgabe und Hoffnung, depressiver Trauer und übermäßigem Glück, Fassade und inneren Gefühlen. 

Despite the existential threat caused by the fight between Angelo and Lucifero - Heaven and Hell, the human portagonists find themselves in a paralysis. Still blinded by the harrowing death of Jesus they try to find their way through the chaos without realizing their own power. They constantly move between obligation and desire, self-abandonment and hope, depressive grief and exaggerated happiness, façade and inner feelings.


Reviews

"Gegen Ende – Cleofe und Giovanni frohlocken „vorne“ im Altarraum über die Gewissheit der Auferstehung, während Maddalena „hinten“ in der Apsis im strahlenden Licht dem Herrn „begegnet“ – wird tatsächlich die dramatische Gleichzeitigkeit der Ereignisse greifbar: „Dann erkannte ich jenes Gesicht, in dem sich das Paradies spiegelt“, singt dann Maddalena, die Licht- und Schattenapotheose im Hintergrund quasi nachträglich erläuternd. Das waren auch szenisch bewegende und überzeugende Momente."

 

"Towards the end - Cleofe and Giovanni rejoice at the certainty of resurrection in the front, while Maddalena meets her Lord in the back in radiant light - the dramatic concurrency of events becomes practical: “Then I knew that face, the mirror into which Paradise gazes”, Maddalena sings explaining the apotheosis of light and shade in the back. These were even scenically moving and convincing moments.”

(drehpunktkultur.at)