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DIE ZAUBERFLÖTE: DEIN ABENTEUER
DATUM
JANUAR 2026
ORT
WIENER SAAL, STIFTUNG MOZARTEUM SALZBURG
BESETZUNG
MUSIKALISCHE LEITUNG – GORDON SAFARI
REGIE/BÜHNE/TEXT – KONSTANTIN PAUL
KOSTÜME – LARA REGULA
TAMINO – VLADIMÍR ŠLEPEC
PAMINA – ALICE DREIER
KÖNIGIN DER NACHT – MADALENA TOMÉ
SARASTRO – VSEVOLOD CHERNYSHEV
PAPAGENO – GABRIEL RUPP
PAPAGENA – JANA STADLMAYR
Produktion der Mozartwoche 2026
"Regisseur Konstantin Paul bietet für die Mozartwoche Salzburg eine erstaunlich plausible, kindliche Neuinterpretation des Stoffs" (Salzburger Nachrichten)
Mozarts Zauberflöte als modernes Familiendrama: Zwischen Umzugskisten entbrennt ein Streit zwischen Sarastro und der Königin der Nacht. Das einstige Ehepaar hat sich nichts mehr zu sagen. Unter Tränen verabschiedet sich Pamina von ihrem Bruder Tamino – sie muss gemeinsam mit ihrem Vater Sarastro ausziehen. Die Trennung verursacht vor allem den Geschwistern großen Schmerz. Die beiden lassen fortan nichts unversucht, um die Familie wieder zusammenzubringen und die frühere Harmonie wiederherzustellen. Auf ihrem Weg begegnen ihnen magische Zauberflöten, zum Leben erweckte Kuscheltiere, aber auch Prüfungen, die Mut, Artikulierung und Selbstbestimmung erfordern. Dazu ist allerhand diplomatisches Geschick vonnöten – und die Unterstützung des Publikums: Dieses entscheidet an drei Stellen, wie sich die Dynamik der Zauberflöten-Akteur:innen weiterentwickelt. Dabei geht es um das Recht des Individuums - insbesondere der Kinder - auf Wohlergehen und um die Botschaft, dass Prüfungen, die uns das Leben auferlegt, nur gemeinsam gemeistert werden können.
Unser zentrales Thema ist das Erwachsenwerden im Sinne eines inneren Reifens: zu sich zu stehen, die eigene Stimme zu finden, und „Nein“ zu sagen, wenn etwas zu viel wird. Viele Kinder und auch deren Freund:innen erleben die Scheidung der Eltern als einschneidendes und prägendes Erlebnis. Die Moral des Stücks richtet sich daher an alle Beteiligten: Kinder dürfen sagen „So kann es nicht weitergehen, das tut mir weh.“ Die Zauberflöten, die im Stück helfen, sind eine Metapher für Mut, Sprache und Selbstbestimmung – Eigenschaften, die Kinder im echten Leben brauchen, wenn sie Ungerechtigkeiten empfinden. Wie im Original ist diese Inszenierung eine Geschichte von Loyalität, Vertrauen und gegenseitiger Stärke, aber wir erzählen sie aus der Perspektive der Kinder, für die die Welt der Erwachsenen nicht mehr durchschaubar ist. Die Zwillinge Tamino und Pamina sind nicht nur Geschwister – sie sind beste Freund:innen, für die eine Trennung ein unaushaltbarer Zustand ist und die lernen, dass Veränderungen zum Familienleben dazugehören. Sarastro und die Königin der Nacht hingegen müssen verstehen, dass Kinder keine Schachfiguren im Trennungsspiel sind, sondern Individuen mit Recht auf ein Wohlergehen. Nur gemeinsam kann die Familie die Prüfungen bestehen – allein und getrennt ist jede:r verloren.




































