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DIE VERWESUNG DES HERRN PFITZNER (UA)
DATUM
NOVEMBER 2025
ORT
KOLLEGIENKIRCHE, SALZBURG
BESETZUNG
MUSIK REZITATIVE – ADRIAN LAUGSCH
TEXT REZITATIVE – KONSTANTIN PAUL
TEXTMITARBEIT – COURA LALE TALL
MUSIKALISCHE LEITUNG – GORDON SAFARI
REGIE, BÜHNENBILD, VIDEO – KONSTANTIN PAUL
KOSTÜMBILD – SEBASTIAN HELMINGER
CHEFVERWESER – GABRIEL RUPP
VERWESERIN DER FAMILIE/MIMI PFITZNER/AGNES PFITZNER – SAMIRA TAUBMANN
VERWESER DER PRÄSENZ/PAUL COSSMANN – FELIX HEUSER
VERWESERIN DER KUNST – MARIE MAGROFUOCO
HANS PFITZNERS LEICHE – EVA CHRISTINE JUST
Auftragswerk der Kammeroper Salzburg.
Hans Pfitzner ist tot – gestorben in Salzburg, doch seine Musik lebt weiter. Verehrt, gespielt, verteidigt. Aber was bleibt, wenn der Mensch dahinter zerfällt?
Dieses Musiktheater begleitet den verwesenden Körper Pfitzners durch drei Stadien des Zerfalls. Stimmen aus Vergangenheit und Nachwelt legen Schicht um Schicht seine widersprüchliche Persönlichkeit frei: ein Komponist voller Verlustängste, ein Choleriker, der jüdischen Freund:innen half – und zugleich Antisemit, Holocaustverharmloser und Mythenschöpfer.
Die Musik spannt einen vielschichtigen Klangraum zwischen deutscher Romantik und jüdischer Erinnerung: Brahms’ „Deutsches Requiem“, Wagners „Meistersinger“, Mahler, Schumann und Weinbergs jiddischer Choral „Tife griber, rojte lejm treffen“ auf neue Rezitative von Adrian Laugs ch (Musik) und Konstantin Paul (Text).
Ein Abend zwischen Verehrung und Verstörung – mit der Frage:
Was tun mit einem Genie, dessen Schatten lauter klingt als sein Werk?






































